Sporthalle des Gymnasiums Glückstadt

Wie aus der Presse zu erfahren war, kann der beschlossene Neubau der Sporthalle nicht begonnen werden. Eine ungewöhnliche Situation mit Chancen auf bessere Entscheidungen?
Sachlage ist, dass der Bau ausgeschrieben wurde (Teile davon). Die Angebote aber so teuer sind, dass das Budget nicht ausreicht, obwohl auch hier mehr als 6 Millionen € eingeplant wurden. Es kann also keine Auftragsvergabe erfolgen. Jetzt muss der Kreistag neu entscheiden.
Als neues Mitglied muss ich jetzt also entweder die alten Beschlüsse und Planungen übernehmen und mit mehr Finanzmitteln ausstatten. Oder ich muss dafür werben, dass günstiger gebaut wird. Hier bietet sich das alte, damals verworfene Konzept, einer Sanierung an.
Oder man denkt mal darüber nach, wer eigentlich Nutznießer der Sporthalle ist und teilt Kosten anders auf. Gegen ein kreiseigenes Gymnasium in Glückstadt habe ich nichts, denn dort gehen auch viele Schüler aus den umliegenden Gemeinden zur Schule. Das sollte nicht Glückstadt alleine tragen. Aber für die Sporthalle gibt es deutlich mehr Nutzer, die nicht Gymnasium heißen. Warum also nicht die Halle von Glückstadt bauen lassen und als Schule die Nutzung anmieten. Wäre das ein Weg? Vielleicht ließe sich dann der Neubau durch eine bedarfsgerechte Sanierung ersetzen, weil die Gemeinde Glückstadt das so will?

Es stehen interessante Debatten im Bau- und Finanz- und Schulausschuss an.
Und alles nur, weil Bauen unverhältnismäßig teuer geworden ist.