Bus und Bahn verbessern

Ein guter erster politischer Tag nach der Sommerpause. Ich bin ganz optimistisch aus meiner ersten Sitzung im Zweckverband ÖPNV gegangen. Die Diskussion um den HVV Beitritt läuft immer noch auf vollen Touren. Da der faktische Beitritt aber so kompliziert und politisch aufgeheizt ist ergeben sich neue Chancen für bessere Lösungen.
Wichtig sind drei Dinge für einen öffentlichen Nahverkehr, der auch genutzt wird.
1. Komfort. Darunter verstehe ich, dass der Bus nicht als Belastung empfunden wird, die Haltestellen erreichbar und „gemütlich“ sind und Mehrwerte für den Fahrgast geboten werden. (WLAN, WCs an Haltepunkten, günstige Snacks,…)
2. Verlässliche Verfügbarkeit und womöglich schnellere Streckenbewältigung als mit dem PKW.
3. Kostengünstig, zumindest so günstig, dass eine Autofahrt immer teurer ist. Nicht nur rechnerisch sondern auch für den Nutzer direkt so empfunden.

Bei den Fahrkosten vertrete ich die Auffassung, dass es Fahrscheinlos möglich sein soll. Die Gesellschaft zahlt in ländlichen Gegenden sowieso schon den größten Anteil an den Kosten des ÖPNV. Es ist also nur ein logischer Schritt, diese Infrastrukturleistung für alle Bürgerinnen und Bürger frei bereit zu stellen.
Ich sehe nicht ein, warum Straßen für jeden weitgehend kostenfrei zum Parken und Fahren benutzt werden können, ich für den Bus aber zahlen soll.

Es ist ein langer Weg, aber es werden immer mehr Befürworter gefunden. Da bin ich optimistisch.