Pestizide einschränken

Ich lerne ja dazu und die Anträge werden vorsichtiger formuliert eingebracht. So haben die anderen Fraktionen Gelegenheit auch zustimmen zu können. Ohne eigene Mehrheit komme ich sonst nicht voran.
Im Juni werde ich für die Grünen im Umweltschutzausschuss beantragen, dass wir im Kreis auf kommunalen Grünflächen keine Pestizide mehr einsetzen wollen. Die Verwaltung soll dazu den Einsatz minimieren, Dienstleister entsprechend beauftragen und auf die Bevölkerung einwirken, dieses positiv zu betrachten. Mein Wunsch wäre es, wenn sich Orte und Städte im Kreis der Regelung dann anschließen. Und noch besser ist es, wenn immer mehr Bürger*innen dies dann ebenfalls für ihre eigenen Grünflächen übernehmen.

Die Insekten sind, so schwer es so manchem fällt dies zu glauben, ein wesentlicher Faktor für das Wohlergehen unserer Spezies Mensch. Lassen wir sie leben indem wir Blütenpflanzen nicht durch Glyphosat oder ähnliches vernichten. Lassen wir sie leben, indem wir sie nicht vergiften. Erfreuen wir uns noch länger an einer vielfältigen Umwelt, auch in den Städten

Chemische Unkrautbekämpfung widerspricht kommunaler Verantwortung

Glyphosat ist in aller Munde. Und dies sicher nicht nur im übertragenen Sinne. Wenn die EU es schon nicht schafft,  dieses besonders kritisch zu sehende Mittel zu ächten, so lollten wir lokalpolitisch zumindest den öffentlichen Einsatz ablehnen. Es geht aber um mehr als nur eine einzige umwetschädliche Chemikalie.

Über den Umwetschutzausschuss werde ich einen entsprechenden Antrag einbringen. Der Vorbildcharakter als Kreisverwaltung bringt dann hoffentlich immer mehr Steinburger*innen dazu, im hei ischen Garten auch weniger Chemie einusetzen.

Die Vielfalt an Blüten wird uns und die wichtigen Insekten belohnen.

Nachhaltigkeit ist SDG

Die Agenda 2030 der UN ist noch zu selten Maßstab im lokalen politischen Handeln.

Eine Möglichkeit ist es,  fair zu wirtschaften. Wenn gerechte Preise für Produkte und Dienstleistungen bezahlt werden, dann können auch nachhaltig produzierende Unternehmer bestehen. Ich setze mich darum für die Bewerbung des Kreises Steinburg als „Fair-Trade Town“ ein.

Jetzt müssen nur noch die Wege für einen erfolgreichen Beschluss im Kreistag gefunden werden. Denn in welchem Ausschuss soll es thematisch behandelt werden?  Umweltschutz, Wirtschaft oder Hauptausschuss.

Ich bin auf die Vorbehalte der politischen Mitbewerber gespannt.