Kein Pestizidreinsatz mehr

Seit über einem Jahr bin ich abgeordnet. Und heute ist mein erster eigener Antrag fast unverändert beschlossen worden. Politik dauert oft sehr lange.

Auf kreiseigenen Flächen wird künftig kein Pestizid, und damit auch kein Glyphosat mehr eingesetzt.ichbinfroh

 

Endlich ein SH weites Semesterticket

http://zeitung.shz.de/wilsterschezeitung/2119/article/923408/4/3/render/?token=78f68a212c331167adea5de9ebdb6845

Es hat zu lange gebraucht, bis endlich eine gute Entscheidung umgesetzt wurde. Studierende vieler SH Hochschulen können nun ohne weitere Kosten per Bahn durchs schöne SH fahren.

Ich hoffe, sie tun dies auch fleißig. Dann lernen sie neben den eigentlichen Fachthemen auch noch, dass man nicht immer das Auto nutzen muss. Womöglich wird dieses Erfahrungswissen dann auch als Studierte weiter genutzt.

🚂😉

Weniger Pestizide

Oh Wunder, ein Grünen Antrag geht ohne viel Diskussion durch den Umweltschutz Ausschuss. Der Kreistag am nächsten Donnerstag stimmt dann hoffentlich entsprechend zu. Danach verzichtet der Kreis dann auf Pestiziede. Die Kulturflächen sind leider noch ausgenommen. So ist das, wenn Landwirte noch großen Einfluss auf die Politik haben. 🤔

Als öffentliche Signalwirkung ist der Beschluss trotzdem wichtig, denn unsere Kreis-Kommunen könnten sich dem Vorschlag anschließen. Auch die Bürger*innen könnten sensibler im Umgang mit Gift im Garten werden.

Kleiner aber wichtiger Erfolg 🙂

Wirtschaft fördern?

Ich war als Vertretung in letzten Wirtschaftsausschuss. Ein interessantes Thema war die Idee der CDU, eine Arbeitsgruppe zu bilden, die sich um Ideen zur regionalen nachhaltigen Wirtschaftsförderung kümmert. Nachhaltigkeit sehen CDU und Grüne ja oft etwas unterschiedlich, aber in dieser AG würde ich gerne mitarbeiten.

Ich denke, dass wir im Keis Steinburg durch einige Maßnahmen durchaus die Ökologie stärken wenn wir regionale Wirtschaft befördern. Immerhin könnten wir ene Menge Straßenkilometer für den Transport von Wahren einsparen, wenn die Bürger regionale Produkte und Leistungen vorziehen. Hier profitiert dann auch der Tourismus, denn Urlauber wollen auch regionale Spezialitäten genießen. Zusätzlich können wir den ÖPNV und den Tourismusverkehr durch kostenfreien ÖPNV stärken und Lizenzen für CO2 neutrale (e-mobile Gästebeförderung etablieren.

Es gibt viele Ideen, die über die typische Erweiterung von Gewerbegebieten und Gewerbesteueranpassungen und Wirtschaftsförderungen hinaus gehen können. Ich hoffe, das wird etwas werden und ich kann mit wirken.

Wir wohnen jetzt in der Stadt

Am ersten Juni sind wir umgezogen. Jetzt wohnen wir in Itzehoe und ich werde sicher neben dem Kreis auch vermehrt politisch auf das Stadtleben schauen. In Brokdorf war ich politisch zwar nicht aktiv, aber durch die Mitarbeit bei der Feuerwehr war ich recht gut über die kommunalen Angelegenheiten informiert. Ich nehme an, dies wird in Itzehoe etwas aufwändiger werden.

Zwei Themen bewegen mich schon jetzt. Zum Einen hoffe ich, ein Nachbarschaftsauto System (Carsharing) starten zu können. Zum Anderen bin ich von der ökologischen und ökonomischen Auswirkung regionaler Geldsysteme überzeugt. Wenn Waren mit dem „Steinburg Taler“ im Kreis bezahlt werden können, dann zirkuliert das Geld schneller als der Euro. Zudem bleibt der Umsatz lokal (regional) und somit wird der örtliche Handel, die regionalen Handwerker und die nahen Dienstleister gestärkt. Ökologisch werden so einige Steckenkilometer für weite Lieferwege vermieden.

Als zusätzliches langfristiges Ziel schwebt mir eine Wohnungsbau Genossenschaft vor. Hier könnte soziales, gerechtes und generationenübergreifendes Wohnen ermöglicht werden. Das Projekt soll dann natürlich eine nachhaltige Bauweise und Energievesorgung beinhalten.

Ich bin mir bewusst, dass alle drei Ziele einen langen Atem benötigen. Aber schließlich sind wir in die Stadt gezogen und müssen nun unseren Resthof nicht mehr bewirtschaften. Es bleibt also Zeit für neue Ideen und aktive Umsetzung.