Itzehoer Stadtentwicklung

http://zeitung.shz.de/norddeutscherundschau/2174/article/959711/3/5/render/?token=f6975369698c73474cf6632002712eff

Es ist sehr wichtig, dass es einen Ausschuss für Stadtentwicklung gibt. Und es ist auch wichtig Bürger und Geschäftsleute mit diskutieren zu lassen. Wenn nun ei e Abstimmung als Meiungsbild durchgeführt wurde, dann kann dies helfen die für Itzehoe richtige Strategie zu beschließen.

Ausgerechnet einige betroffene Geschäftinhaber wollen nun gar nicht mitbekommen haben dass gefragt wurde. Andere meinen, dass sie bei der Bürgerfragestunde nicht zu Wort kamen. Wie soll denn Beteiligung funktionieren, wenn man sich nicht beteiligt? Im Nachhinein über die Presse das eigene Leid zu klagen finde ich unseriös.

Mal fachlich gesprochen. Vor einigen Monaten wurden Geschäftsinhaber der Innenstadt befragt, ob die Öffnung der Innenstadt für PKW denn zu mehr Umsatz geführt habe. Ich erinnere mich, dass viele keine Verbesserung darstellen konnten.

Ich finde eine Fußgängerzone attraktiver und ärgere mich über jedes Auto was mich beim Bummeln oder Sitzen im Cafe stört. Es ist ein schöner Luxus, als Mensch und nicht als Autofahrer akzeptiert zu werden.

Ich bin übrigens ein recht neuer Mitbürger von Itzehoe.

Wasserstoff

Obwohl die Bundesregierung keine Grünen Anteile hat kommen doch manchmal interessante Ideen. https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/Energiewende-Norden-will-auf-Wasserstoff-setzen,wasserstoff150.html

Die Aufforderung an uns Kommunen lautet: kauft Wasserstoff Busse und Lkw statt Diesel.

Schade, dass wir nicht danach handeln. Wahrscheinlich erst, wenn der Bund auch Geld dafür spendiert.

Umweltschutz durch Agrarförderung

http://zeitung.shz.de/norddeutscherundschau/2172/article/958555/23/7/render/?token=27369da2c47d62ebb8ab185bbf62a823

Noch weiß ich nicht, ob und wie wir auf Kreisebene unsere Landwirte fördern können , die besonders ökologisch arbeiten. Die geplanten Umschichtungen auf Bundesebene zur Aufteilung der EU Agrarsubventionen finde ich richtig. Es sollten gerne die maximal möglichen Anteile für ökologisches Arbeiten werden.

Leider haben wir es bislang nicht einmal geschfft auf landwirtschaftlichen Flächen des Kreises die Pestizide zu verbieten. Das wäre rechtlich gegangenen, wenn sich da nicht eine große Fraktion gewehrt hätte. Angeblich würde dann kein Landwirt mehr die Flächen pachten und dem Kreis entgingen Einnehmen.

Das ist kein vorbildliches verantwortungsbewusstes Handeln.

Fraktion

Mit die anstrengendste Arbeit als Freizeit Politiker sind die Fraktionssitzungen.

Ich wundere mich immer wieder über die heftigen innerparteilichen Diskussionen. Die sollten wir doch mit anderen Fraktionen eher haben – oder?

Andererseits ist genau diese Streitkultur bei uns Grünen ein wichtiger Bestandteil der guten Politik. Nur mit genügend Kommunikation können gute Lösungswege gefunden werden.

Manches Mal dauert mir dies aber doch zu lange.

Ende der politischen Sommerpause

Heute findet der erste Umweltschutzausschuss nach der Sommerpause wieder zusammen. Das interessanteste Thema wird die Neuaufstellung der Abfallwirtschaft im Kreis Steinburg werden. Es geht um die Sicherstellung einer vernünftigen, das heißt ökologisch sinnvollen, Sicherstellung dieser wichtigen kommunalen Aufgabe. Es geht darum die nächsten Jahrzehnte schon jetzt voraus zu planen.
Besondere Herausforderung aus meiner Sicht ist, den Mülle, die Wertstoffe und die Problemstoffe umweltverträglich einzusammeln. Dabei spielt die Wahl der Antriebstechnik der Fahrzeugflotte eine große Rolle.

Aber auch die Organisation der Sammlung ist nicht so optimal. Mich stört sehr, dass so viele Fahrten nötig sind, weil Biotonne, Papier, Restmüll und Leichtverpackungen getrennt (zeitlich und logistisch) abgeholt werden. Vielleicht lässt sich hier über Optimierungen verhandeln?

Die Entsorgung oder Aufbereitung der gesammelten Stoffe ist ein weiteres wichtiges Thema. Gut finde ich, dass der Restabfall thermisch sinnvoll durch die Industrie verwendet wird. Schlecht dabei ist aber die Belastung der Bevölkerung am Industriestandort. Der gesamte Abfall des Kreises (und mehr) wird täglich per LKW angeliefert. Das führt zu erheblichem Lärm und verunreinigter Luft.
Wieso der vorhandene Bahnanschluss nicht wenigstens für die importierten (aus anderen Kreisen) Brennstoffe genutzt werden kann erschließt sich mir noch nicht.

Unser Biomüll wird leider noch immer über weite Wege transportiert und verwertet. Auch hier könnte ich mir eine Vergärung zur Gasgewinnung in der Region gut vorstellen.  Jeder Kilometer, den ein LKW nicht fahren muss ist wertvoll. Und wenn das gewonnene Gas auch als Treibstoff für die Fahrzeuge eingesetzt wird, ist das Sammelfahrzeug quasi CO2 neutral unterwegs.

Ein weiteres schwieriges Thema sind die Altlasten. Unsere Vorgängergenerationen haben einige Deponien hinterlassen. Diese sind zwar stillgelegt aber immer noch teuer. Die Entgiftung und der Schutz der Umwelt vor austretenden Gasen und Schadstoffen kostet viel Geld. Wie können wir diese Altlasten abbauen und Gesundheitsgefahren für die Zukunft minimieren?

Es bleibt viel zu tun.