Grundsatzprogramm der Grünen

Gleich geht es nach Lübeck. Dort werden wir über den aktuellen Stand unserer Grundsatzdebatte debattieren. Ein wesentlicher, sehr schwer zu realisierender Aspekt ist der Anspruch, nachhaltig zu agieren.

Zitat aus dem Programmentwurf:
„Das Prinzip der Nachhaltigkeit muss politisches Handeln leiten. Das Prinzip der Nachhaltigkeit wollen wir zur Leitlinie politischen Handelns machen. Nachhaltigkeit ist ein sehr altes und mittlerweile weltweit durch die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen, die „Sustainable Development Goals“, durchdekliniertes Konzept. Danach dürfen wir die natürlichen Ressourcen nur in dem Maße nutzen, wie sie sich wieder erneuern können. Nachhaltigkeit streng verstanden ist ein übergeordneter Maßstab für Wirtschaftsweisen, Technologien und auch für den privaten Verbrauch und Konsum. Die entscheidende Frage, an der wir unsere Politik ausrichten wollen, ist deshalb: Lässt die Art des Wirtschaftens, der technologischen Entwicklung und des Konsums es zu – wenn alle danach leben würden, und das über viele Generationen –, dass sich alle Ressourcen in ausreichendem Maße erneuern? Schritt für Schritt wollen wir für all unsere Ressourcenverbräuche und industriellen Kernbereiche, für unsere Konsummuster, Lebensstile und Technologien diese Frage mit „Ja“ beantworten können. Konkret bedeutet das: Alle politischen Entscheidungen müssen daran gemessen werden, ob ihre Folgen mit der Einhaltung der planetaren Grenzen vereinbar sind.“

Insbesondere im privaten Umfeld und auch in der Kommunalpolitik muss ich hier noch viel Überzeugungsarbeit leisten.

Gerade habe ich mit einer ehemaligen Nachbarin darüber gesprochen. In Deutschland muss alles schnell gehen und billig sein, sonst wird es nicht akzeptiert. Nachhaltigkeit spielt zu selten eine Rolle bei unseren Entscheidungen.

Schade.